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Coffy
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Re: Meine Heimat in der Ferne

am Mi Nov 22, 2017 5:38 pm
Sad ja Cornelia, ich pfeife auch aus dem letzten Loch. Die Stärke die du besitzt habe ich nicht. 
Jackson (Jack kann man nicht so gut rufen) ist ein wirklich ganz lieber kleiner Kerl, aber irgendwie findet er den Weg nicht in mein Herz. Das schmerzt mich sehr und ich versuche alles ihn anzunehmen. Ich schmuse und kümmere mich um ihn, aber mein Herz ist noch voll von Cooper....... Crying or Very sad

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Juricere
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Re: Meine Heimat in der Ferne

am Mi Nov 22, 2017 8:52 pm
Das vergeht mit der Zeit ist doch normal Mali. So schnell wäre auch komisch wenn es ginge :O). Langsam wachsen lassen und setz dich nicht unter druck ihn gefälligst lieb haben zu müssen und Cooper zu vergessen das wird von ganz alleine irgendwann.

Schick schaut es bei euch aus  haarig_0028  Sämtliche Urlaubs typischen Städte betroffen ja das hat was wie ist es denn  bei dir direkt wo du lebst?

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Coffy
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Re: Meine Heimat in der Ferne

am Mo Nov 27, 2017 5:07 pm
Danke Cornelia. Als wir vor ein paar Tagen beim Tierarzt waren, war das Fieber weg. Nun bekommt er noch seine Impfung und dann ist erst mal gut.


Ups Gudrun, unsere Beiträge haben sich überschnitten. 
Genau das ist ja das Problem das ich habe. Ich fühlte mich unter Druck gesetzt. Aber nun ist die Entscheidung gefallen, Jack bleibt bei uns. Mein Mann hat zwar die Entscheidung mir überlassen, aber ich sehe auch das es ihm gut tut und es ihm besser geht. Ich bin ja eigentlich auch eine Belastung. 
Aber er meint auch das es vielleicht nicht schlecht ist wenn man nicht so stark an einem Tier hängt, mit Cooper war ja heftig. 

Na ja, wir schauen wie es sich entwickelt, auf alle Fälle hat Jack ein gutes neues zuhause und am Ende zählt nur das.

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Coffy
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Re: Meine Heimat in der Ferne

am Mo Nov 27, 2017 5:58 pm
Wir waren zum Essen in ein schönes Hotel eingeladen. Das war toll und lag direkt am Strand. Das Büfett war klasse und es gab alles was man essen konnte. Habe Fotos gemacht, leider manchmal etwas unscharf. 









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New Girl

Re: Meine Heimat in der Ferne

am Sa Dez 16, 2017 12:47 am
danke für deine einfühlsamen, besonderen beiträge und neuen, interessanten fotos, Mali.

den hunden und euch wünsche ich alles gute, ein gesundes jahresende und neues jahr (soweit möglich) und viel freude miteinander.

wünsche euch ebenfalls eine schöne weihnachtszeit und einen guten rutsch ins neue jahr  (falls wir uns nimme lesen und auch so)

handschuettel WMann Flasche flirty3 knutsch3




viele liebe grüße von maren

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beste grüße Maren

"Weil ich träume, bin ich nicht (verrückt) " aus dem Film "Léolo"  (Jean Claude Lauzon 1992)
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Coffy
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Re: Meine Heimat in der Ferne

am So Dez 17, 2017 2:31 pm
drückdich das ist sehr lieb von dir und ich bedanke mich ganz herzlichst. 
Bis zum neuen Jahr ist ja noch ein bisschen und ich denke das wir uns bis dahin noch lesen werden. Falls nicht wünsche ich natürlich auch ein tolles Fest und einen guten Start ins neue Jahr.

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Juricere
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Re: Meine Heimat in der Ferne

am So Dez 17, 2017 6:26 pm
Schön besonders das mit Euch drauf, gefällt mir :o) Ich gönne Euch solche schönen Momente sehr  hüepf

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Coffy
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Re: Meine Heimat in der Ferne

am Mo Dez 18, 2017 6:06 am
Danke Gudrun, leider habe ich schon ne Weile nicht mehr hier geschrieben so das es Zeit wird die letzten Wochen Revue passieren zu lassen. Viel ist passiert und das nur in 4 Wochen.

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New Girl

Re: Meine Heimat in der Ferne

am Mo Dez 18, 2017 6:19 pm
danke liebe Mali. huggy3 

ich hoffe, es wird alles gut und für euch und die hunde passend.  denke an dich.  love 

vlg, maren

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beste grüße Maren

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Coffy
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Re: Meine Heimat in der Ferne

am Mo Dez 18, 2017 6:56 pm
Danke liebe Maren  danke33

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Coffy
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Re: Meine Heimat in der Ferne

am Mi Dez 20, 2017 4:01 pm
Gestern hat Jack seinen ersten Ausflug in den Park gemacht. Für mich war es eine Achterbahn der Gefühle und ich musste arg die Zähne zusammen beißen. 
Und kalt und stürmisch war es. Hier ist der Winter angekommen und so wie ich dieses Jahr friere habe ich das in den vergangenen Jahren noch nie. Ich sitze mit Daunenjacke am PC und habe Eisfinger. Aber durch den vielen Regen und wenig Sonne ist  es hier saftig grün. 

 




     

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Re: Meine Heimat in der Ferne

am Do Dez 21, 2017 7:55 pm
oooh ich sehe verliebt biste  smile

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Coffy
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Re: Meine Heimat in der Ferne

am Fr Dez 22, 2017 3:04 am
Nein Gudrun, davon bin ich so weit entfernt wie von hier bis zum Mond. 
Ich wollte Jack auch nicht haben aber mein Mann hat mich dazu überredet. Ebenso andere Leute und an meinem Gewissen appelliert. Mein Herz sehnt sich nach Cooper und ist für alles andere verschlossen. 
Von mir wird erwartet das ich lange genug getrauert habe und es wieder einen Neuanfang gibt. Ok, wenn die Leute das so wollen bin ich eben still. 
Mit der Zeit habe ich gelernt mich bei und unter anderen Menschen  mich unter Kontrolle zu haben, ich muss ja nicht zeigen oder sagen was in meinem Kopf vorgeht. Aber wenn es irgendwann mal einen Knall gibt muss man sich nicht fragen warum das so ist. 
In meinem Leben habe ich eines gelernt: Renne der Herde hinterher, sei nicht auffällig und halte die Klappe, kritisiere nicht und stelle keine Ansprüche. Dann lebt es sich problemlos. 

Ja so ist das Gudrun.

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Juricere
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Re: Meine Heimat in der Ferne

am Sa Dez 23, 2017 10:31 pm
Dann hast du dich dem gebeugt. Das ist genau dass was ich bisher -- ich sag mal bisher noch nicht getan habe. Aber ich weis wie schwer es ist und welche Last es mit sich bringt sich nicht zu beugen. Es kostet viel Kraft und manchmal bin ich sehr Müde davon und brauche meine Erholungsphasen.
Ich schätze mal da drüben ist es nicht einfacher damit, letztlich stehst du dort evtl. noch alleiniger da als es hier der Fall ist und wäre.

Die Frage ist wer erwartet dass du lange genug getrauert hast? Ich finde dass es noch recht frisch ist und zu früh um neuen Platz zu zulassen

Grüße Juri

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Coffy
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Re: Meine Heimat in der Ferne

am So Dez 24, 2017 2:53 pm
Es sind nicht Worte die mir sagen ich solle die Alte sein, es sind Gesten und Blicke. Wenn mich jemand fragt wie es mir geht fange ich sofort an zu weinen an, spreche ich über Cooper ebenso. Ich kann nicht anders. Auch wenn ich in Mails darüber schreibe merke ich das die Leute entweder nicht darauf eingehen oder den Kontakt abrechen. 
Nun ist auch noch meine Freundin für 3 Wochen in Deutschland. Hier ist es üblich das die Leute über Weihnachten zu ihren Familien nach Europa fliegen. Es gleicht einem Geister Dorf hier. Aber ich habe eh meine Freunde im Internet gefunden, Kontakte die schon mehr als 7 Jahre andauern obwohl wir uns noch nie gesehen haben. 

Sicher kostet es Kraft sich gegen die Allgemeinheit aufzulehnen, seinen Grundsätzen und Überzeugungen treu zu bleiben. Daher brauche ich oft Pausen vom Leben und ziehe mich dann auch gerne mal zurück. Immer nur funktionieren geht eben nicht. 

Heute ist aber etwas sehr schönes passiert. Als ich die Terrasse säuberte hielt ein Auto und fragte nach uns. Der Fahrer stieg aus und übergab uns ein Weihnachtsgeschenk. Das ist von Freunden die Ende Oktober hier waren. Sie haben es im Haus versteckt und den Nachbarn heute Bescheid gegeben es zu holen und uns zu bringen. Das war eine gelungene Überraschung mit der wir nie gerechnet haben.

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Juricere
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Re: Meine Heimat in der Ferne

am Mo Dez 25, 2017 9:23 pm
ja ist oft so dass die Leute nichts sagen und man spürt es über die anderen Sinne die es von Ihnen her preisgeben. Das mit der Überraschung freut mich sehr für Euch.
Ich brauche auch erst mal noch Pausen. Habe die letzten Zwei Tage gemerkt das mein Nervenkleid ganz schön dünn ist von dem vielen in diesem Jahr.
Neige momentan auch dazu hektischer zu sprechen und manches nicht richtig zu hören oder falsch zu verstehen. 

Nun ja was solls kennt man ja alles doch irgendwie und die Zeit mit Ruhe wird es richten

Grüße Juri

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Re: Meine Heimat in der Ferne

am Mi Dez 27, 2017 3:02 pm
Wenn sich in der Zeit der Ruhe nicht neue Probleme anhäufen, ist Ruhe wirklich gut. Aber oft ist es doch so, das man eine Pause macht wenn man selber merkt das es nicht mehr geht. Und meistens ist das dann wo man Probleme hat die gelöst werden wollen. 

Wir haben die Tage recht ruhig verbracht, das Wetter ist aber auch sauschlecht. Der Tornado der die Philippinen verwüstet hat, ist gestern in Thailand angekommen. In abgeschwächter Form, aber immer noch so das man nicht aus dem Haus will. Die Temperaturen sind auch wieder gefallen, wir frieren wieder. Aber ich hatte endlich mal Zeit wieder eine DVD von PS zu schauen und Herr der Ringe auch. Einfach mal faul sein. 

Dann wünsche ich weiterhin Ruhe und Frieden in allen Häusern und da wo es nötig ist.

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Re: Meine Heimat in der Ferne

am Do Dez 28, 2017 8:42 pm
Es tut mir so sehr leid, liebe Mali. Deine Trauer und Kummer - ich kann es so sehr verstehen. Auch wenn ich nicht so viel schreibe. Das liegt auch sehr viel an meiner wenigen Zeit.
Am Tag vor Heiligabend ist der erste Todestag von Sammy gewesen. Ich hatte eine Christrose gekauft und Peter und ich pflanzten diese auf Sammys Grab.
Natürlich musste ich weinen. Kann mich nicht beherrschen. Da fing auf einmal Charlie an, auf dem Grab zu kratzen und wollte graben - sicher weil wir da auch so intensiv zu Gange waren. Da hatte ich ihn so hart an der Leine zurück gezerrt, dass Peter sauer auf mich wurde. " Der kleine Kerl weiss es doch
 nicht , es ist Scheiße, was Du machst ", sagte er. Ja, das tat mir dann auch leid. Ich hänge immer noch an Sammy und da hilft alles nichts.
Auch, wenn ich mit Charlie besser zurecht komme - es ist wie es ist. Deshalb, Mali  - ich verstehe Dich absolut wie kaum jemand anders.
Irene
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Re: Meine Heimat in der Ferne

am Do Dez 28, 2017 8:46 pm
Ich hatte in den beiden Weihnachtstagen ein spannendes Buch : "Die Entscheidung" von Charlotte Link. Das war so fesselnd, dass ich zwei Tage auf dem Sofa nachmittags gelesen hatte,
Mensch, das war schön ! Das war mein persönliches Weihnachten nach dem ganzen Trubel mit Verwandten. Kann ich nur empfehlen....
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Coffy
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Re: Meine Heimat in der Ferne

am Fr Dez 29, 2017 10:53 am
Ich habe an dem Tag auch an dich gedacht, weiß noch genau wie deine Mail kam und ich wie vom Donner gerührt hier saß. Wie verzweifelt  du warst und keine Worte dir den Schmerz nehmen konnten. Damals beschlich mich ein seltsames Gefühl, konnte es nicht zuordnen. Wie sollte ich auch ahnen das ich nur ein halbes Jahr später Cooper verlieren sollte? 

Dein Reaktion kann ich nachvollziehen, da will man weinen weil der Druck und Schmerz so groß sind und wird unterbrochen. Da werde ich auch sauer. Sicher weiß der Hund nicht was los ist, aber wir wissen ja auch nicht was mit uns los ist und warum der Schmerz noch so stark ist. 

Mein Leben muss weiter gehen, egal wie. Aber ich muss sagen das ich in meinem Leben noch nie so ein einsames, trauriges und deprimierendes Weihnachten hatte. Lag wohl auch am Wetter da es hier kalt und düster war, außerdem nur Regen. 

Ich denke immer öfters an D. und frage mich ob es mir dort auch gehen wird wie es mir hier jetzt geht. Wir haben Coopers Grab heute eingefasst und neu aufgefüllt, alles schön gemacht. Eine schmerzhafte Angelegenheit. Das wird wohl nie aufhören..........

Lesen fällt mir schwer, ich kann mich nicht konzentrieren , außerdem hat Jack meine gute Brille zerfressen. Da muss ich eh warten um mir eine neue machen zu lassen. Jack ist nicht wirklich eine Freude, er schnappt nach uns und macht Pippi überall hin. Viel hat er schon kaputt gemacht, meine Arme und Beine sind zerkratzt weil er von hinten in meine Beine springt.   Ich habe auch keine Lust ihm irgendwas beizubringen, in meinem Kopf ist nur Cooper. Ob sich das jemals ändern wird?

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Re: Meine Heimat in der Ferne

am Fr Dez 29, 2017 12:06 pm
Vorgestern bin ich mit Jack zu Coopers Freundin auf der anderen Seite des Villages. Die Beiden  - es sind zwei Mädchen -  warten jeden Tag das ich komme und Jack muss lernen und braucht sozial Kontakte um sich draußen bewähren zu können. 
Der erste Kontakt war spannend. Als Mädchen uns sah kam sie laut bellend auf uns zu gerannt, beäugte Jack misstrauisch und begrüßte mich dann doch noch, aber sehr zurückhaltend. Als Jack zu ihr ging hat sie ihm gleich gezeigt wo der Hammer hängt. Sie ist der Boß und er der Kleine der sich anzupassen hat. Das andere Mädchen war freundlicher. 
Also gingen wir los, Jack hinter mit und Mädchen neben mir. Ein Stück weiter lies ich Jack von der Leine. Mädchen behielt ihn gut im Auge und Jack blieb hinter uns. Bis zu Weide, da rannte er dann los, aber Mädchen gleich hinter ihm her und nochmals Bescheid geben. Dann war aber gut und wir setzten unseren Weg fort. Jack rannte immer vorne weg, Mädchen klebte an meinem Knie und es dauerte sicher 20 Minuten bis sie sich löste und auch mal vorne weg rannte. Jack ignorierte sie total, auch alle Versuche sie zum spielen zu animieren schlugen fehl. Aber weitere 10 Minuten später rannte sie mit Jack herum und lies sich auch mal auf einen kurzes Spiel ein. 
Zu Hause schlief Jack sofort ein und wir hatten Ruhe. 

Gestern wiederholte ich das Ganze. Die Begegnung mit den Beiden lief gut, Jack war entspannter und Mädchen auch, sie begrüßte mich sehr stürmisch und auch das andere Mädchen war entspannter. Also gingen wir los. 
Am letzten Haus warteten zwei ausgewachsene Rüden die Jack in Augenschein nahmen. Aber sie waren freundlicher als Mädchen einen Tag zuvor. Sie sagten dem Kleinen aber auch wer hier nichts zu sagen hat, knurrten und stupsten ihn an, ließen ihn aber nicht aus den Augen. 10 Minuten später war alles ok und alle jagten zusammen. Als gemeinsames Rudel gingen wir unseren Weg und die zwei Rüden begleiteten uns auf dem ganzen Weg. Ich hatte ja auch das erste mal Kontakt zu ihnen, aber sie mochten mich. Sprangen an mir hoch und wollten immer gestreichelt werden. Ich war auch nie alleine, 4 Hunde sprangen in die Büsche und einer blieb bei mir. Auch als ich mich mal versteckte fanden sie mich schnell wieder. Rufen brauchte ich nicht. 
Als unsere Runde zu Ende war und ich an einem Bauernhof mit Kühen und Hühnern vorbei kam, rannte Jack dorthin. Alles rufen half nicht, Jack war im Jagdmodus. Machte aber nix, denn die beiden Rüden rannten zu Jack und hatten ihn im Schlepptau. 

Alle hatten Spaß, die Rüden blieben beim Haus und die beiden Mädchen bekamen ihr Futter, Jack und ich gingen dann ins Village zurück. So oft ich kann werde ich jetzt mit ihm dort laufen. Das macht ihm Spaß und den anderen Hunden auch. 

Hier ein paar Fotos von gestern: 

Das ist Mädchen, sie kenne ich als Welpe. Jetzt ist sie erwachsen geworden. Links in der Ecke sieht man einen Welpen, das ist eines ihrer Kinder. 



Die zwei Rüden leben am Haus im HG. 



Der erste kommt angerannt.....


Mädchen und Freundin spielen.....Jack schaut zu. 


Jetzt wird Jack in Augenschein genommen 


Die vier kennen sich


Dieser konnte wohl nicht genug von mir kriegen, sprang immer wieder an mir hoch. 


Jack steht immer noch unter Beobachtung


Aber dann war alles ok...


....und sie sprangen gemeinsam im Gras rum 



Das ganze Rudel

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Re: Meine Heimat in der Ferne

am Fr Dez 29, 2017 4:30 pm
Wie schön , Mali. Das liest sich doch gut. Wie harmonisch die Hunde bei Dir waren. Sie sehen Dich voll als Führer und voller Vertrauen gingen sie mit Dir. Ja, mach das öfter. Dann werden sie alle schon auf Dich warten. wiederda Der Jack macht sich gut. Ein hübscher Hund. Mädchen sieht auch süß aus.

Mein Charlie hat leider auch Jagdtrieb und haut mir immer mal ab. Gerade vorhin hatte ich das : ich ging ohne Leine mit ihm raus , wir wollten unseren großen Marsch machen - und vorher wollte ich die Vögel füttern. Da knackte es im Wald - Charlie wie eine Rakete los mit jip jip Lauten . Weg war er.
Er war aber schon mit seinem GPS-Teil um den Hals präpariert. Das mache ich immer wenn ich mit ihm ins Gelände gehe. Ich konnte sehen, dass er nicht weit weg war. Jedenfalls kam er nach einer Weile wieder und bei unserem Gang war er so richtig aufgepeppt und frech. Hat nicht gut gehorcht. Das Jagen gibt Glückshormone frei und dann sind sie entsprechend drauf..
Bin dann immer etwas enttäuscht von dem Charlie. SAmmy hatte sowas nicht gemacht. Und da wären wir wieder bei unserem Schmerz. Heute denke ich, dass es mindestens 1 Jahr braucht, um den Verlust eines geliebten Hundes zu verarbeiten. Und auch länger. Somit war es nicht richtig, dass ich gleich wieder einen jungen Hund angeschafft hatte.
Ich merke aber nun nach diesem Jahr, dass ich mich mehr dem Charlie zuwenden kann. Der Sammyschmerz verblasst etwas. Eine Frau sagte zu mir, und ich fand diese Aussage sehr treffend : "mit einem Hund geht auch ein Stück des Lebens fort". Vielleicht ist es auch das, was uns damit so bewusst wird. Dir und mir.
Eine gewisse Lebenszeit mit ihren Erlebnissen und Entwicklungen ist vorbei. Das ist auch ein Abschied. Durch Sammy bin ich überhaupt zur Fotografie gekommen und zu Photoshop. Ich hatte kleine Videos von ihm gedreht und viele Fotos gemacht - alles für ein Hundeforum. Es war eine spezielle Zeit.
Und wir waren sehr viel mit dem Rad unterwegs - richtig weit sind wir gefahren. Ich habe immer gesagt : "Das ist mein kleiner Kamerad ".

Heute kann ich dieses schreiben ohne zu heulen. Vor einiger Zeit hätte ich das noch nicht mal schreiben können.
Charlie hat mir auf jeden Fall geholfen und ich bin froh, dass ich den kleinen Jäger habe. Das ist auch eine Herausforderung. Mal sehen, was die Zeit mit
ihm bringt. Ein neuer Abschnitt kommt. So sehe ich das jetzt, Mali.

Dein Weihnachten konnte ja gar nicht anders verlaufen. Das ist doch ganz klar. Hier wäre es vielleicht etwas leichter durch die Ablenkung des Weihnachtstrubels und Lichter usw. Im Prinzip trauerst Du noch zu sehr um so ein emotionales Fest anders zu überstehen. Aber Du hast ja schon wieder ein Bild gepixelt und das sehr schön gemacht. Ich empfand das als Fortschritt. Irgendwann wirst Du die Kurve kriegen. Etwas Neues könnte Dich beflügeln. Das wünsche ich Dir von ganzem Herzen.
Deine Irene
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Für Dich, Mali

am Fr Dez 29, 2017 4:35 pm
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Coffy
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Re: Meine Heimat in der Ferne

am Sa Dez 30, 2017 3:14 pm
Danke liebe Irene für die schönen Worte, ich weiß gar nicht so recht was ich dazu sagen soll. 

Die Leute sagen immer, man soll nicht vergleichen, aber das geht nicht anders. Das tun wir immer und egal womit, ob es ein Auto ist das wir wechseln oder eine Wohnung , Arbeitsstelle oder Partner. Warum denn nicht mit dem Hund? 
Für mich hat jeder Hund Jagdtrieb, der eine mehr der andere weniger. Sobald wir das wissen können wir handeln, manchmal aber auch nicht. Und ich behaupte mal das jeder der einen Jagdhund hat, erleben musste das der eine Flitze macht. Ist für mich normal. Deswegen trage es mit Humor Irene, er ist noch jung und hat Power. Meine Freundin hatte die selbe Rasse und auch Bandit war auf und davon wenn sich die Gelegenheit ergab. Ich finde es auch langweilig mit einem Hund spazieren zu gehen der neben mir am Knie klebt. Ich will ja sehen das der Hund Freude hat. 

Jack wird nie den Stellenwert haben wie Cooper den bei mir hatte. Ich wollte auch wieder einen Weimaraner haben, muss mich aber mit dem zufrieden geben was hier zu haben ist. Da kann keine Liebe draus erstehen. Ich wollte nie einen schwarzen Hund mit schwarzen Knopfaugen und Kringelrute. Und was habe ich? Am besten sind dann noch so Kommentare von Leuten wo ich es nie von erwartet hätte, das sie so denken. Das ein Weimaraner hier in Thailand an der Seite eines Nichtjägers ja nichts zu suchen hat. Nun ja, das muss ich akzeptieren aber nicht glauben. Tue ich auch nicht denn ich weiß es besser. 

Gestern haben wir Coopers Grab neu gemacht, eine Einfassung drum und neu aufgefüllt. Ich wollte ja auch einen Herzbaum machen, aber ich komme hier nicht viel vor die Tür sodass ich noch weitere Herzen finden kann. 
Als ich dann so an Coopers Grab stand dachte ich das es Zeit wird zu gehen. Irgendwie denke ich das meine Zeit hier enden muss, ich bin bereit dazu. Cooper war untrennbar mit Thailand verbunden und ich habe lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. 

Nun sind ein halbes Jahr vergangen seit ich ohne Cooper bin und ich kann es manchmal immer noch nicht verstehen. 

Johannes Oerding ist toll! Den Song habe ich schon lange auf dem Stick.

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Re: Meine Heimat in der Ferne

am Di Jan 02, 2018 6:48 pm
Liebe Mali, alles Gute für das neue Jahr. Möge es viel Freude bringen und kein Leid, so wie im vergangenen Jahr.
Deine Worte zu meinem kleinen Jäger taten mir gut. Ich muss es gelassener sehen. Er ist ja noch so jung und ich darf nicht immer so viel schimpfen.
Ich finde, er ist auch schon ruhiger und gelassener geworden. Ich lass ihm einfach die Freiheit - soll er ewig an der Laufleine sein ? Nein ! Das soll er absolut nicht. Ich gebe ihm die Möglichkeit, sich zu entfalten. Und ich gebe mir echt viel Mühe. Manchmal möchte Gisela bei unserem Spaziergang gerne mitkommen. Klar, das ist nett, aber ich bin dann nicht so bei meinem Charlie. Ich möchte eigentlich alleine mit ihm sein und mich auf ihn konzentrieren.
Da kann man nämlich schon vorbeugen, wenn er da eine Spur findet. Bin sowieso gerne alleine da draußen in Wald und Feld. Jetzt muss ich allerdings Bedenken haben wegen der Wölfe, die hier unnötigerweise eingeführt werden. Für Pferdehalter und Schafhalter eine Katastrophe.
Ich habe jetzt auch schon Angst, zu weit ins Niemandsland vorzudringen. Ich könnte eine Waffe mitnehmen, aber dazu müsste ich einen Schein machen.
Wir hatten hier schon mal so geübt bei uns - aber ist nicht so mein Ding.
Mali, ich hatte viel an Dich gedacht. Und ich finde es sehr gut, dass Du in einem Entscheidungsprozess angekommen bist. Tiefe Ereignisse im Leben können einem dazu verhelfen. Ist alles nicht leicht. Ich bin ganz bei Dir - so wie Du oben schreibst . Macht einen cut.
Kann nur besser werden.
Alles Liebe für Peter und Dich
Peter und Irene
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Re: Meine Heimat in der Ferne

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